Titelbordüre mit der Taufe Christi, Schoch III.531.A 43.1

Titelbordüre mit der Taufe Christi, Schoch III.531.A 43.1 Dürer, Albrecht (1471-1528) Inventor Inventor Dürer, Albrecht (1471-1528) Inventor Inventor Formschneider Woodcutter Peypus, Friedrich (1485-1534) Drucker Printer Koberger, Hans (1454-1543) Verleger Publisher still image Holzschnitt aat Druckgraphik aat Peypus, Friedrich Koberger, Hans 1517 1518 ||| Der Künstler entwarf eine Bordüre aus vier Randleisten, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts mehrfach als Zierrahmen für Titelblätter verwendet wurde. So beispielsweise für einen Index zum Gesamtwerk des Kirchenvaters Augustin, der 1517 von Friedrich Peypus in Nürnberg gedruckt wurde (vgl. Schoch III.531.A.43.1). Während drei der Bildleisten apokalyptische Szenen zeigen, schließt die vierte nach unten mit der Taufe Christi durch Johannes den Täufer ab, die von Engeln mit Leidenswerkzeugen flankiert wird. Heller listete die Bordüre in seiner Dürer-Publikation des Jahres 1827 als Original des Nürnberger Meisters (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934). Heute werden die Holzschnittszenen vielmehr als Potpourri an Dürer-Motiven gesehen. Der Bamberger Kunstgelehrte verwies zudem auf verschiedene Veröffentlichungszusammenhänge, z.B. mit einem deutschen Gedicht bzw. als Titelrahmung unterschiedlicher Publikationen. Der Holzschnitt ist fast bis an die Darstellung beschnitten, so dass ein schmaler Papierrand sichtbar bleibt. In das Titelfeld sind per Hand besitzanzeigende Notizen eingeschrieben. Da er entlang der linken Außenkante in das Zentrum eines Bogens geklebt und dort von einer händisch in Schwarz aufgezeichneten Doppelrahmung eingefasst wird, ist die Rückseite mit einem weiteren Holzschnitt samt Text ohne Weiteres zugänglich. Unterhalb links steht handschriftlich die Heller-Nummer "H.N. 1934.". In den Zusätzen, die Heller als Notizen zu seiner ab 1827 erschienenen Dürer-Publikation anlegte (vgl. JH.Msc.Art.83), erwähnt der Sammler Holzschnitt und Bucherscheinungen ebenso wie in seinen Druckkatalogen (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934 und Heller Dürer 1831 II.1024-1025.65-66 und 68). Der Künstler entwarf eine Bordüre aus vier Randleisten, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts mehrfach als Zierrahmen für Titelblätter verwendet wurde. So beispielsweise für einen Index zum Gesamtwerk des Kirchenvaters Augustin, der 1517 von Friedrich Peypus in Nürnberg gedruckt wurde (vgl. Schoch III.531.A.43.1). Während drei der Bildleisten apokalyptische Szenen zeigen, schließt die vierte nach unten mit der Taufe Christi durch Johannes den Täufer ab, die von Engeln mit Leidenswerkzeugen flankiert wird. Heller listete die Bordüre in seiner Dürer-Publikation des Jahres 1827 als Original des Nürnberger Meisters (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934). Heute werden die Holzschnittszenen vielmehr als Potpourri an Dürer-Motiven gesehen. Der Bamberger Kunstgelehrte verwies zudem auf verschiedene Veröffentlichungszusammenhänge, z.B. mit einem deutschen Gedicht bzw. als Titelrahmung unterschiedlicher Publikationen. Der Holzschnitt ist fast bis an die Darstellung beschnitten, so dass ein schmaler Papierrand sichtbar bleibt. In das Titelfeld sind per Hand besitzanzeigende Notizen eingeschrieben. Da er entlang der linken Außenkante in das Zentrum eines Bogens geklebt und dort von einer händisch in Schwarz aufgezeichneten Doppelrahmung eingefasst wird, ist die Rückseite mit einem weiteren Holzschnitt samt Text ohne Weiteres zugänglich. Unterhalb links steht handschriftlich die Heller-Nummer "H.N. 1934.". In den Zusätzen, die Heller als Notizen zu seiner ab 1827 erschienenen Dürer-Publikation anlegte (vgl. JH.Msc.Art.83), erwähnt der Sammler Holzschnitt und Bucherscheinungen ebenso wie in seinen Druckkatalogen (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934 und Heller Dürer 1831 II.1024-1025.65-66 und 68). https://katalog.ub.uni-bamberg.de/query/BV013322735 https://katalog.ub.uni-bamberg.de/query/BV023223797 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000030237#0438 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-jh.bg.o.173-3-5#0046 urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000099278

Titelbordüre mit der Taufe Christi, Schoch III.531.A 43.1

Dürer, Albrecht (1471-1528) Inventor Inventor

Dürer, Albrecht (1471-1528) Inventor Inventor Formschneider Woodcutter

Peypus, Friedrich (1485-1534) Drucker Printer

Koberger, Hans (1454-1543) Verleger Publisher

still image

Holzschnitt aat

Druckgraphik aat

Peypus, Friedrich

Koberger, Hans

1517

1518

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Der Künstler entwarf eine Bordüre aus vier Randleisten, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts mehrfach als Zierrahmen für Titelblätter verwendet wurde. So beispielsweise für einen Index zum Gesamtwerk des Kirchenvaters Augustin, der 1517 von Friedrich Peypus in Nürnberg gedruckt wurde (vgl. Schoch III.531.A.43.1). Während drei der Bildleisten apokalyptische Szenen zeigen, schließt die vierte nach unten mit der Taufe Christi durch Johannes den Täufer ab, die von Engeln mit Leidenswerkzeugen flankiert wird. Heller listete die Bordüre in seiner Dürer-Publikation des Jahres 1827 als Original des Nürnberger Meisters (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934). Heute werden die Holzschnittszenen vielmehr als Potpourri an Dürer-Motiven gesehen. Der Bamberger Kunstgelehrte verwies zudem auf verschiedene Veröffentlichungszusammenhänge, z.B. mit einem deutschen Gedicht bzw. als Titelrahmung unterschiedlicher Publikationen.

Der Holzschnitt ist fast bis an die Darstellung beschnitten, so dass ein schmaler Papierrand sichtbar bleibt. In das Titelfeld sind per Hand besitzanzeigende Notizen eingeschrieben. Da er entlang der linken Außenkante in das Zentrum eines Bogens geklebt und dort von einer händisch in Schwarz aufgezeichneten Doppelrahmung eingefasst wird, ist die Rückseite mit einem weiteren Holzschnitt samt Text ohne Weiteres zugänglich. Unterhalb links steht handschriftlich die Heller-Nummer "H.N. 1934.". In den Zusätzen, die Heller als Notizen zu seiner ab 1827 erschienenen Dürer-Publikation anlegte (vgl. JH.Msc.Art.83), erwähnt der Sammler Holzschnitt und Bucherscheinungen ebenso wie in seinen Druckkatalogen (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934 und Heller Dürer 1831 II.1024-1025.65-66 und 68).

Der Künstler entwarf eine Bordüre aus vier Randleisten, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts mehrfach als Zierrahmen für Titelblätter verwendet wurde. So beispielsweise für einen Index zum Gesamtwerk des Kirchenvaters Augustin, der 1517 von Friedrich Peypus in Nürnberg gedruckt wurde (vgl. Schoch III.531.A.43.1). Während drei der Bildleisten apokalyptische Szenen zeigen, schließt die vierte nach unten mit der Taufe Christi durch Johannes den Täufer ab, die von Engeln mit Leidenswerkzeugen flankiert wird. Heller listete die Bordüre in seiner Dürer-Publikation des Jahres 1827 als Original des Nürnberger Meisters (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934). Heute werden die Holzschnittszenen vielmehr als Potpourri an Dürer-Motiven gesehen. Der Bamberger Kunstgelehrte verwies zudem auf verschiedene Veröffentlichungszusammenhänge, z.B. mit einem deutschen Gedicht bzw. als Titelrahmung unterschiedlicher Publikationen.

Der Holzschnitt ist fast bis an die Darstellung beschnitten, so dass ein schmaler Papierrand sichtbar bleibt. In das Titelfeld sind per Hand besitzanzeigende Notizen eingeschrieben. Da er entlang der linken Außenkante in das Zentrum eines Bogens geklebt und dort von einer händisch in Schwarz aufgezeichneten Doppelrahmung eingefasst wird, ist die Rückseite mit einem weiteren Holzschnitt samt Text ohne Weiteres zugänglich. Unterhalb links steht handschriftlich die Heller-Nummer "H.N. 1934.". In den Zusätzen, die Heller als Notizen zu seiner ab 1827 erschienenen Dürer-Publikation anlegte (vgl. JH.Msc.Art.83), erwähnt der Sammler Holzschnitt und Bucherscheinungen ebenso wie in seinen Druckkatalogen (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934 und Heller Dürer 1831 II.1024-1025.65-66 und 68).

https://katalog.ub.uni-bamberg.de/query/BV013322735

https://katalog.ub.uni-bamberg.de/query/BV023223797

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000030237#0438

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-jh.bg.o.173-3-5#0046

urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000099278


Titelbordüre mit der Taufe Christi, Schoch III.531.A 43.1 Dürer, Albrecht (1471-1528) Inventor Inventor Dürer, Albrecht (1471-1528) Inventor Inventor Formschneider Woodcutter Peypus, Friedrich (1485-1534) Drucker Printer Koberger, Hans (1454-1543) Verleger Publisher still image Holzschnitt aat Druckgraphik aat Peypus, Friedrich Koberger, Hans 1517 1518 ||| Der Künstler entwarf eine Bordüre aus vier Randleisten, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts mehrfach als Zierrahmen für Titelblätter verwendet wurde. So beispielsweise für einen Index zum Gesamtwerk des Kirchenvaters Augustin, der 1517 von Friedrich Peypus in Nürnberg gedruckt wurde (vgl. Schoch III.531.A.43.1). Während drei der Bildleisten apokalyptische Szenen zeigen, schließt die vierte nach unten mit der Taufe Christi durch Johannes den Täufer ab, die von Engeln mit Leidenswerkzeugen flankiert wird. Heller listete die Bordüre in seiner Dürer-Publikation des Jahres 1827 als Original des Nürnberger Meisters (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934). Heute werden die Holzschnittszenen vielmehr als Potpourri an Dürer-Motiven gesehen. Der Bamberger Kunstgelehrte verwies zudem auf verschiedene Veröffentlichungszusammenhänge, z.B. mit einem deutschen Gedicht bzw. als Titelrahmung unterschiedlicher Publikationen. Der Holzschnitt ist fast bis an die Darstellung beschnitten, so dass ein schmaler Papierrand sichtbar bleibt. In das Titelfeld sind per Hand besitzanzeigende Notizen eingeschrieben. Da er entlang der linken Außenkante in das Zentrum eines Bogens geklebt und dort von einer händisch in Schwarz aufgezeichneten Doppelrahmung eingefasst wird, ist die Rückseite mit einem weiteren Holzschnitt samt Text ohne Weiteres zugänglich. Unterhalb links steht handschriftlich die Heller-Nummer "H.N. 1934.". In den Zusätzen, die Heller als Notizen zu seiner ab 1827 erschienenen Dürer-Publikation anlegte (vgl. JH.Msc.Art.83), erwähnt der Sammler Holzschnitt und Bucherscheinungen ebenso wie in seinen Druckkatalogen (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934 und Heller Dürer 1831 II.1024-1025.65-66 und 68). Der Künstler entwarf eine Bordüre aus vier Randleisten, die im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts mehrfach als Zierrahmen für Titelblätter verwendet wurde. So beispielsweise für einen Index zum Gesamtwerk des Kirchenvaters Augustin, der 1517 von Friedrich Peypus in Nürnberg gedruckt wurde (vgl. Schoch III.531.A.43.1). Während drei der Bildleisten apokalyptische Szenen zeigen, schließt die vierte nach unten mit der Taufe Christi durch Johannes den Täufer ab, die von Engeln mit Leidenswerkzeugen flankiert wird. Heller listete die Bordüre in seiner Dürer-Publikation des Jahres 1827 als Original des Nürnberger Meisters (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934). Heute werden die Holzschnittszenen vielmehr als Potpourri an Dürer-Motiven gesehen. Der Bamberger Kunstgelehrte verwies zudem auf verschiedene Veröffentlichungszusammenhänge, z.B. mit einem deutschen Gedicht bzw. als Titelrahmung unterschiedlicher Publikationen. Der Holzschnitt ist fast bis an die Darstellung beschnitten, so dass ein schmaler Papierrand sichtbar bleibt. In das Titelfeld sind per Hand besitzanzeigende Notizen eingeschrieben. Da er entlang der linken Außenkante in das Zentrum eines Bogens geklebt und dort von einer händisch in Schwarz aufgezeichneten Doppelrahmung eingefasst wird, ist die Rückseite mit einem weiteren Holzschnitt samt Text ohne Weiteres zugänglich. Unterhalb links steht handschriftlich die Heller-Nummer "H.N. 1934.". In den Zusätzen, die Heller als Notizen zu seiner ab 1827 erschienenen Dürer-Publikation anlegte (vgl. JH.Msc.Art.83), erwähnt der Sammler Holzschnitt und Bucherscheinungen ebenso wie in seinen Druckkatalogen (vgl. Heller Dürer 1827 II.726.1934 und Heller Dürer 1831 II.1024-1025.65-66 und 68). https://katalog.ub.uni-bamberg.de/query/BV013322735 https://katalog.ub.uni-bamberg.de/query/BV023223797 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000030237#0438 https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:22-jh.bg.o.173-3-5#0046 urn:nbn:de:bvb:22-dtl-0000099278